Was ist die Initiative „Gesundheitsregion Saar“?
°Die Gesundheitsregion Saar versteht sich als Impulsgeber, Initiator und Koordinator gemeinsamer öffentlichkeits-wirksamer Auftritte – im Rahmen von Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen, Foren zu aktuellen Gesundheits-themen und Gemeinschaftsaktionen auf Messen und Kongressen. Unsere Mitglieder kommen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und der Gesundheits-wirtschaft: Darunter sind Krankenhausträger und Krankenkassen, Wohlfahrts- und Rettungsverbände, Ärzte und Apotheker, Pflegekräfte und Soziale Dienste, Mittelständische Unternehmen und Dienstleister, Vertreter aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Repräsentanten der Landesministerien und kommunaler Gebietskörperschaften sowie Selbsthilfegruppen und Privatpersonen, die unsere Arbeit unterstützen.“
Diese Initiative hat Anfang Februar eine Einladung ausgesprochen, die die Gründung eines Arbeitskreises „Digitalisierung im Gesundheitswesen° vorsieht. Der Geschäftsführer HGS machte den Digitalbeauftragten darauf aufmerksam und regte an, dass HGS sich daran beteiligt.
Der Digitalbeauftragte hat daher Dr. med. Vaterrodt, den Vorsitzenden der Einrichtung, angeschrieben:
Lieber Herr Kollege Vaterrodt,
mit großem Interesse haben wir als Dachverband der saarländischen Herzgruppen (Herzgruppen Saar e.V., HGS) von der Planung eines Arbeitskreises „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ Kenntnis genommen. Hiermit möchte ich mich als Vorstandsmitglied dieses Dachverbandes zu diesem Arbeitskreis anmelden.
Zu meiner Person:
Ich bin Kardiologe und seit langem mit den saarländischen Herzgruppen, die ich mit begründet habe, befasst. Ich bin seit 2001 emeritiert und war Univ.Prof. am UKS sowie Chefarzt und Mitbegründer des Herzzentrums Saar. Ich bin Mitglied des Vorstands von HGS und der Digitalbeauftragte von HGS.
Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage, wie eine Digitalisierung der Herzgruppenarbeit in diesen Gruppen implementiert werden kann. Es handelt sich um ein 2023 langfristig aufgelegtes Projekt, mit dessen Organisation mich der Vorstand beauftragt hat.
Ist-Stand:
1. Wir haben die derzeit papiergebundene ud fehleranfällige Dokumentation (etwa der Qualitätssicherung) zu 90% auf eine Digital-Formularbasis umgestellt.
2. Wir sehen die Hauptprobleme dieser Digitalislerung in der noch fehlenden Akzeptanz bei den Mitarbeitern (Übungsleitern).
3. Wir arbeiten derzeit an einer verlässlichen Datenbank-Anbindung der digitalen Formulare.
Wir halten unser Projekt für wichtig, auch wegen der notwendigen Dokumentationspflichten und zur Lösung wissenschaftlicher Fragestellungen von Herzgruppen. Digitalisierung ist zukunftsweisend und im Gesundheitssystem unverzichtbar, vielleicht auch unter Einbeziehung der künstlichen Intelligenz.
Daher sind wir der Meinung, dass ein Arbeitskreis, der sich mit der Digitalisierung des Gesundheitssystems befasst, als dessen Teil auch wir uns sehen, sehr wichtig ist.
Ein solcher Arbeitskreis kann dazu beitragen, Digitalisierung auch des Rehabilitations-Sektors der Phase III (ambulante Herzgruppen) voranzutreiben. Die saarländischen Herzgruppen (bisher etwa 100) mit ihren umfassenden gesundheitsfördernden Aufgaben sollten in dieses Projekt mit einbezogen werden.
Ich würde mich freuen, in Ihrem neuen Arbeitskreis mitzuarbeiten und sehe weiteren Informationen gerne entgegen.
Herzliche Grüße
Günter Hennersdorf, Digitalbeauftragter von HGS
Bisher ist auf der Website der Gruppierung keine Ibformation zu diesem neuen Projekt zu erkennen, doch das wird sich wohl ändern.